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Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf

Wenn bei einem Kind besonderer Hilfebedarf festgestellt wurde, können im gemeinsamen Lernen (GL) außer sonderpädagogischer Förderung evtl. auch andere Ansprüche auf Unterstützung bestehen. Diese Ansprüche werden von der Eingliederungshilfe zur Wahrnehmung einer angemessenen Schulbildung getragen. Eingliederungshilfe wird an der allgemeinen Schule und an der Förderschule gewährt. Auch Kinder mit Behinderung, die keinen sonderpädagogischen Förderbedarf haben, können ein Recht auf Eingliederungshilfe haben.

Die rechtlichen Grundlagen für die Schulbegleitung als Teilbereich der Eingliederungshilfe sind in §§ 53, 54 SGB XII geregelt.

„ Danach erhalten Personen, die durch eine Behinderung in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, wesentlich eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, vor allem im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht.“

Zudem gibt es die Möglichkeit über die Jugendhilfe Unterstützungsleistungen zu beantragen. Hilfen nach § 27 ff. SGB VIII sind kostenfrei. Auf sie besteht ein Rechtsanspruch.
Eine häufige Form der genannten Hilfen ist die Schulbegleitung.